Bei
all den Fehlinformationen,
Irrglauben und Klischees über
Veganismus, die immer noch in der
Bevölkerung und im Netz kursieren,
fällt es Außenstehenden oft schwer
zu verstehen, warum man vegan leben
sollte und was das genau beinhaltet.
Die Meisten halten es für eine sehr
restriktive Mangelernährung, Andere
wiederum für seltsame, kult-ähnliche
Extremisten, da Veganer keine
Lederjacken tragen.
Dabei
lässt sich der Grundgedanke der
veganen Bewegung ziemlich einfach
zusammenfassen. Tiere sind nicht auf
der Erde für uns, sondern mit uns.
Und obwohl man viele Unterschiede
zwischen Menschen und Tieren
aufzählen könnte, so gibt es dennoch
deutlich mehr Dinge, die wir
gemeinsam haben. Wir leben als
gleichwertige Bewohner auf demselben
Planeten, in dem selben
Sonnensystem, atmen die gleiche
Luft, haben das gleiche Bedürfnis
nach Überleben, Liebe, Freiheit,
Freude und Frieden. Als vermeintlich
intelligenteste und stärkste Spezies
sollten wir unser Wissen und unsere
Technologien also nicht einsetzen um
alle anderen zu unterwerfen,
versklaven, auszubeuten und
grausamst zu töten, sondern
stattdessen um ihnen zu helfen. Seit
vielen Jahrzehnten wissen wir, dass
Produkte tierischer Herkunft, wie
Eier, Kuhmilch und Fleisch nicht zum
Überleben notwendig sind, sondern
sogar gesundheitlich sehr abträglich
sind. Gleiches gilt für Bekleidung.
Hier haben wir längst andere
Technologien und müssen nicht mehr
das Fell und die Haut von
gefolterten, ermordeten Lebewesen
tragen. Selbiges gilt für alle
anderen Formen der Tierausbeutung
die wir betreiben, sei es in Zoos
oder in Zirkussen.
Wer
sich ein Bild darüber machen will,
auf welch grausame Art und
Weise
wir Menschen unsere Mit-Erdbewohner
behandeln, sollte sich die beiden
Dokus anschauen:
Earthlings:
Dominion:
Wer sich über die
gesundheitlichen
Konsequenzen
des Konsums von Tierprodukten
informieren will, der sollte
folgende Dokus schauen:
The Game Changers
(Netflix)
What the health
(Netflix)
Gabel statt Skalpell:
Zum katastrophalen Einfluss der
Tierindustrie auf unsere
Umwelt
und unser Klima
ist folgende Doku sehr
empfehlenswert:
Cowspiracy
(Netflix)
Darüber hinaus lohnt es sich
folgende Rede als Einstieg in das
Thema anzuschauen.
101 Gründe vegan zu
werden:
Sehr zu empfehlen ist auch der
YouTube Channel von Gordon und
Aljosha, die sehr lustige und
informative Videos zum Thema
Veganismus und Nachhaltigkeit
machen:
Vegan ist ungesund:
Wer lieber Bücher
lesen will, dem seien diese sehr
anzuraten:
Gratis e-book von
EarthlingEd: https://drive.google.com/file/d/1sTVSvCDHNd76f7NOyTcT-i-ew-B8n4zR/view
How not to die
– Dr. Michael Gregor
Warum wir Hunde lieben, Schweine
essen und Kühe anziehen
– Dr. Melanie Joy
Für weiterführende
Informationen
siehe auch:
Abschließend bleibt zu sagen, dass
vegan leben letztendlich bedeutet
fair gegenüber anderen Lebewesen zu
sein und sie so zu behandeln, wie
wir auch behandelt werden wollen.
Nämlich mit Respekt und Ehrfurcht
und nicht als Eigentum und Ware.
Indem man nicht vegan lebt
unterstüzt man zwangsläufig
unnötiges Leid, ohne dass es dafür
einen driftigen Grund gibt. Und das
ist ungerecht. Weder wir noch die
Tiere konnten uns aussuchen wie, wo
und als was wir geboren wurden. Es
sind aber unsere Taten, die uns zu
dem machen was wir sind. Wer
moralisch richtig leben will wird
schnell feststellen, dass vegan zu
sein die einzig logische und in sich
konsistente ethische Grundhaltung
ist.
